• 01 Schmutzige Wäsche
Die Hausfrauen finden den Erpresserbrief von Mary-Alice
"Es tut mir schrecklich leid meine Lieben. Ich wollte euch bestimmt nicht damit belasten."

  • 02 Unter der Oberfläche
"Ja, wenn ich auf die Welt zurück schaue die ich hinter mir gelassen habe, sehe ich alles ganz klar: Die Schönheit die darauf wartet enhüllt zu werden. Die Gehemnisse die sich danach sehnen aufgedeckt zu werden. Doch die Menschen bleiben so selten stehen, um hinzuschauen. Sie gehen einfach weiter..."

  • 03 Die nackte Wahrheit
"Ja, ich erinnere mich an die Welt - an jede Einzelheit. Und am besten erinnere ich mich daran, wieviel Angst ich hatte. Was für eine Zeitverschwendung; denn in Angst zu leben bedeutet gar nicht zu leben. Ich wünschte ich könnte es denen erzählen, die ich zurück gelassen habe. Aber würde es etwas nützen? Wahrscheinlich nicht. Ich verstehe jetzt, dass es immer jene geben wird, die sich ihren Ängsten stellen und es wird immer jene geben die davon laufen..."

  • 04 Mit allen Mitteln
Paul will herausfinden, wer seiner Frau den Erpresserbrief schrieb
"Was für ein Mensch würde solch eine Nachricht schicken? War es ein Feind? Ganz sicher. Aber was für einer? War ein ein Bekannter? Ein Fremder? Oder vielleicht jemand aus der Nachbarschaft, der nur wenige Meter entfernt wohnt..."

  • 05 Eindringlinge
"Es liegt an der Natur des Menschen, dass er immer auf der Suche nach Eindringlingen ist und versucht diejenigen, die draußen sind, am hereinkommen zu hindern. Aber es wird immer jene geben, die sich in unser Leben hineindrängen, sowie es auch immer jene geben wird, die wir herein bitten. Doch die, die uns am meisten beunruigen, werden immer die sein, die draußen stehen und hereinschaun - diejenige, die wir nie wirklich kennen lernen."

  • 06 Schlachtfelder
"Das Streben nach Macht beginnt, wenn wir noch ganz jung sind. Dann wird uns beigebracht, dass die Macht des Guten über die Macht des Bösen triumphiert. Aber wenn wir älter werden, wird uns klar, dass es niemals ganz so einfach ist. Spuren des Bösen bleiben immer zurück..."

  • 07 Gewinner und Verlierer
"Konkurrenz: Das kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Aber ob es nun freundschaftliche Rivalität ist oder ein Kampf um Leben und Tod, das Ergebnis ist immer das selbe: Es gibt Gewinner und es gibt Verlierer. Der Trick an der Sache ist natürlich zu wissen welche Kämpfe man ausfechten muss, denn jeder Sieg hat seinen Preis."

  • 08 Schuldig
"Es gibt ein viel gelesenes Buch, das uns sagt, jeder Mensch sei ein Sünder. Natürlich fühlt sich nicht jeder schuldig wegen der schlechten Dinge, die er tut. Im Gegensatz dazu gibt es solche, die mehr Schuld auf sich nehmen, als sie müssten. Es gibt andere, die ihr Gewissen mit kleinen Gefälligkeiten beruigen. Oder indem sie sich sagen, dass ihre Sünden gerechtfertigt waren. Und schließlich gibt es jene, die sich einfach schwören, es beim nächsten mal besser zu machen und um Vergebung bitten. Und manchmal werden ihre Gebete erhöhrt."

  • 09 Das Geständnis
"Menschen sind komplizierte Geschöpfe: Einerseits sind sie bereit große Wohltaten zu vollbringen - andererseits sind sie fähig zu den hinterhältigsten Formen des Verrats. Es ist ein ständiger Kampf, der in uns allen tobt: Zwischen der guten Seite unserer Natur und der Versuchung unserer inneren Dämonen. Und manchmal kann man die Dunkelheit nur dadurch abwehren, dass man sie mit seinem Mitgefühl erleuchtet."

  • 10 Versteckspiele
"Vertrauen ist etwas sehr zerbrechliches. Wenn wir es einmal gewonnen haben, gibt es uns ungeheure Freiheiten - aber wenn wir das Vertrauen einmal verloren haben, kann es sein, dass wir es nie wieder zurück gewinnen. In Wahrheit wissen wir natürlich nie, wem wir vertrauen können. Die, die uns am nächsten stehen, können uns betrügen und völlig fremde können uns zur Hilfe eilen. Am Ende beschließen die meisten Menschen nur sich selbst zu vertrauen, denn das ist die einfachste Art sich vor Verbrennungen zu schützen."

  • 11 Die große Suche
"Wir alle suchen nach jemanden - nach diesem besonderen Menschen, der uns das gibt, was wir im Leben vermissen. Nach jemanden der uns Gesellschaft leistet, oder Hilfe verspricht, oder Sicherheit bietet und manchmal, wenn wir wirklich lange genug suchen, finden wir jemanden, der uns alles auf einmal gibt. Ja, wir alle suchen nach jemanden. Und wenn wir diesen jemand nicht finden, dann können wir nur beten, dass er uns findet."

  • 12 Asche auf mein Haupt
"Der Tod ist unvermeidlich. Er ist ein Versprechen, dass jedem von uns bei der Geburt gegeben wird. Aber ehe dieses Versprechen eingelöst wird, hoffen wir alle, dass uns etwas widerfährt. Sei es das prickeln einer romantischen Liebe, das Glück eine Familie zu haben oder der Schmerz eines großen Verlustes. Wir alle hoffen etwas zu erfahren, das unserem Leben einen Sinn gibt. Aber das traurige ist, dass nicht jedes Leben von Sinn erfüllt ist. Manche Menschen verbringen ihre Zeit auf diesem Planeten nur damit am Spielfeldrand zu sitzen und darauf zu warten, dass ihnen etwas widerfährt - ehe es zu spät ist."

  • 13 Ertappt
"Früher oder später kommt der Zeitpunkt an dem wir alle verantwortungsvolle Erwachsene werden müssen und lernen müssen das aufzugeben was wir wollen, damit wir uns für das entscheiden können, was richtig ist. Natürlich ist ein ganzes Leben voller Verantwortung nicht immer einfach und im laufe der Jahre wird sie zu einer Last, die für manche zu schwer wird. Aber wir versuchen trotzdem das zu tun was das beste ist - was gut ist, nicht nur für uns selbst, sondern auch für die, die wir lieben. Ja, früher oder später müssen wir alle verantwortungsvolle Erwachsene werden - niemand weiß das besser als die Jugend."

  • 14 Liebe liegt in der Luft
"Es ist unmöglich zu ermessen, wieviel Macht die Liebe hat. Sie kann uns durch schwierige Zeiten hindurch helfen oder uns dazu bewegen, außergewöhnliche Opfer zu bringen. Sie kann anständige Männer dazu zwingen die schlimmsten Taten zu begehen oder gewöhnliche Frauen dazu treiben nach versteckten Wahrheiten zu suchen. Und noch lange nachdem wir fort sind bleibt die Liebe bestehen - eingebrannt in unser Gedächtnis. Wir alle suchen nach Liebe - aber manche von uns, die sie gefunden haben, wünschten es wäre nie geschehen."

  • 15 Lauter Lügen
"Ja, jeder neue Tag in der Vorstadt bringt neue Lügen mit sich. Die schlimmsten sind jene, die wir uns selbst erzählen bevor wir einschlafen. Wir flüstern sie in die Dunkelheit und reden uns ein, dass wir glücklich sind oder dass er glücklich ist. Dasss wir uns ändern können oder dass er seine Meinung ändern wird. Wir überzeugen uns selbst, dass wir mit unseren Sünden leben können oder dass wir ohne ihn Leben können. Ja, jede Nacht bevor wir einschlafen belügen wir uns selbst in der ach so erzweifelten Hoffnung, dass am nächsten Tag alles wahr sein wird."

  • 16 Das kleine schwarze Buch
"Ja, jeder liebt Skandale - ob sie nun groß sind oder klein. Denn schließlich: Was könnte wohl unterhaltsamer sein, als den Fall der Reichen und Mächtigen zuzusehen? Was könnte amüsanter sein als die öffentliche Schaustellung scheinheiliger Sünder? Ja, jeder liebt Skandale und sollte man den letzten aus irgendeinen Grund nicht genießen können: Nun, der nächste folgt gleich auf dem Fuße... "

  • 17 Helden
"Wir verehren Helden aus verschiedenen Gründen: Manchmal wegen ihres Wagemuts, manchmal wegen ihrer Tapferkeit und manchmal wegen ihrer Güte. Aber hauptsächlich verehren wir Helden, weil wir alle hin und wieder davon träumen gerettet zu werden. Wenn natürlich der richtige Held nicht vorbei kommt, müssen wir uns manchmal selbst retten."

  • 18 Mutterglück
"Kinder kommen mit ihrem eigenem Plan auf die Welt: Manche um uns Freude zu bereiten, andere um unsere Gedult auf die Probe zu stellen, wieder andere um uns ein Ziel zu geben und manche um sich um uns zu kümmern. Ja, wenn sie kommen verändern Kinder alles - besonders dann wenn sie nicht eingeladen sind."

  • 19 Einsame Herzen
"Ja, das Leben ist eine Reise. Eine Reise die man besten zusammen mit einem Begleiter unternimmt. Natürlich kann dieser Begleiter nahezu jeder sein: Ein Nachbar von der anderen Straßenseite oder der Mann auf der anderen Seite des Bettes. Der Begleiter kann eine Mutter mit guten Absichten sein oder ein Kind, das nichts Gutes im Schilde führt. Trotz bester Absichten werden manche von uns unterwegs ihren Begleiter verlieren und dann wird die Reise unerträglich. Denn die Menschen sind zwar für vieles geschaffen, aber nicht für die Einsamkeit."

  • 20 Frühlingsgefühle
"Jedes Jahr kommt der Frühling in die Wisteria Lane, aber nicht jeder dankt daran inne zu halten und an den Blumen zu riechen. Manche sind zu sehr damit beschäftigt sich Sorgen über die Zukunft zu machen oder über Fehler, die sie in der Vergangenheit gemacht haben. Andere sind bemüht sich nicht erwischen zu lassen oder denken darüber nach, wie sie jemand anderen erwischen können. Doch es wird immer einige wenige geben, die sich einen Moment Zeit nehmen, um das zu geniesen, was der Frühling ihnen gebracht hat. Ebenso wie es immer jene geben wird, die lieber im dunkeln sitzen und über das nachgrübeln, was sie verloren haben. "

  • 21 Das Versprechen
"Das Eheversprechen ist wirklich ganz einfach: Zwei Menschen geben sich das Wort zusammen zu bleiben, in guten und in schlechten Zeiten, in Reichtum und im Armut, in Krankheit und in Gesundheit, sich zu lieben und sich zu ehren, alle anderen aufzugeben, bis dass der Tod sie scheidet. Ja, das Versprechen ist einfach - jemanden zu finden, der ein solches Versprechen wert ist, das ist das schwierige daran. Aber wenn es uns gelingt, dann sind wir von da an glücklich bis zum Lebensende."

  • 22 Hals über Kopf
"Nichts ist für immer. Und es kommt die Zeit da wir alle der Welt, die wir kennen, lebe wohl sagen müssen. Lebe wohl zu allem was wir für selbstverständlich gehalten haben. Lebewohl zu all jenen, von denen wir dachten, sie würden uns nie verlassen. Und wenn diese Veränderungen schließlich eintreten, wenn das Vertraute verschwunden ist und das Fremde seinen Platze eingenommen hat, dann gibt es eigentlich nur eins was jeder von tun kann: Hallo, zu sagen, und willkommen."

  • 23 Alles ist wunderbar
Es ist seltsam auf die Welt zurück zu schauen und jene zu beobachten, die ich zurück gelassen habe. Jede so tapfer, so entschlossen und so schrecklich verzweifelt. Verzweifelt in ihrem Bedürfnis sich hinauszuwagen - aber voller Angst dadurch etwas zu verpassen. Verzweifelt in ihrem Wunsch alles zu bekommen was sie will - auch wenn sie gar nicht so recht weiß, was das eigentlich ist. Verzweift, weil das Leben wieder perfekt sein soll - obwohl ihr bewusst ist, das es das niemals war. Verzweifelt auf der Suche nach einer besseren Zukunft - sollte sie einen Weg finden ihrer Vergangenheit zu enfliehen. Ich beobachte sie nicht nur - ich wünsche ihnen das beste, diesen wunderbaren Frauen. Ich hoffe so sehr, dass sie finden wonach sie suchen, aber ich weiß, dass es nicht allen gelingen wird, denn leider läuft es im Leben nunmal nicht so. Nicht jeder bekommt ein Happy End...

Mary Alice Young


Abschließende Worte von Mary Alice der ersten | zweiten | dritten | vierten | fünften Staffel