Abschließende Worte der vierten Staffel

  • 01 Alles kommt ans Licht
Es gibt eine bestimmte Zeit am Morgen, wenn die Kinder in die Schule gegangen sind und die Ehemänner zur Arbeit: Es ist eine Zeit in der die Frauen an die Geheimnisse denken, die sie vor ihren Freunden verbergen (Lynette), und wie schockiert sie wären, wenn die Wahrheit ans Licht käme (Gabrielle), und wie sie alles tun würden, was in ihrer Macht steht, um das zu verhindern (Bree). Doch was ist mit denen glücklichen Frauen, die keine Geheimnisse mehr haben? An was denken sie jeden Morgen? (Susan) Diese Frauen verbringen den Morgen damit an andere Nachbarn zu denken und an die Geheimnisse, die sie wohl haben könnten... (Katherine)''

  • 02 Kuchenschlacht
Es gibt nichts trügerisches als ein Lächeln. Und niemand weiß das besser als die Menschen die sich dahinter verstecken: Manche fletschen die Zähne (Katherine), als eine höfliche Wahrnung an ihre Feinde (Bree). Manche setzen ein strahlendes Gesicht auf, um ihre Tränen am fließen zu hindern (Gabrielle). Andere tragen ein albernes Grinsen zur Schau, um ihre Angst zu verbergen (Lynette). Doch dann gibt es da auch noch dieses seltene Lächeln, das wirklich echt ist: Es ist das Lächeln eines Menschen, der weiß, dass seine Probleme schon bald gelöst sind... (Carlos)

  • 03 Scharade
Alle Kinder lieben Spiele, aber Kinder werden älter und sie entdecken neue Spiele: Sie tun so, als ob es ihnen gut geht, damit sich ihre Familie keine Sorgen macht (Lynette). Sie belügen ihre Geliebte darüber, wo sie nachmittags hingehen (Carlos). Sie erfinden Geschichten, um die Wahrheit vor ihren Freundinnen zu verbergen (Bree). Ja, jeder hat Spaß daran Spiele zu spielen - bis zu dem Augenblick, wo jemand verletzt wird (Katherine)''...

  • 04 Plagen
Plagen... Es gibt sie in allen Formen und Größen...und sie stören unser Leben auf vielerlei Art (Carlos): Zuerst sind sie nur lästig (Susan) und wir versuchen nach Kräften sie zu ignorieren (Lee). Doch wenn wir sie nicht ernst nehmen können sie ziemlich gefährlich werden (Phyllis)... Für manche scheint der Tod die einfachste Lösung zu sein (Katherine/Lillian)''... Doch es gibt ein Problem bei Plagen: Das was sie hinterlassen ist ebenso gefährlich...

  • 05 Kunst ist subjektiv
Für jeden von gilt das Gleiche: Wir wollen den Menschen, die im Nachbarhaus wohnen nicht zu nahe kommen (Karen/Katherine) – es ist einfacher ihnen höflich zuzunicken, als sie zu fragen, was los ist (Rentner/Phyllis). Es ist sicherer vorbeizugehen, als sich einzumischen (Nachbar/John/Tammy). Zugegeben: Manchmal lernen wir die Menschen, mit denen wir den Gartenzaun teilen doch kennen und werden schließlich Freunde fürs Leben (Lynette/Susan). Doch zumeist bleiben wir auf Distanz – denn es ist uns lieber, wenn unsere Nachbarn nichts über uns wissen, als dass sie zu viel von uns wissen (Katherine/Bob/Lee)''...

  • 06 Angst
In dieser Welt gibt es vieles, vor dem man Angst haben kann – aber das vor dem wir uns fürchten hat nichts mit grusligen Masken zu tun, oder Plastikspinnen, oder lebensechten Monstern. Nein, das sind die Gedanken in unserem Kopf, die uns die größte Angst einjagen: „Was ist, wenn sie ihre Entscheidung irgendwann bereut (Bree/Danielle)? Was ist, wenn er wirklich unglücklich ist (Susan/Mike)? Was ist, wenn die Chance geliebt zu werden, für immer vertan ist (Edie)?“ Wie besiegen wir diese beängstigenden Gedanken? Wir erinnern uns daran: Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker...(Lynette)

  • 07 Täuschungsmanöver
Betrug: Man begegnet ihm in den besten Häusern. Eltern verlassen sich auf ihn, wenn sie es mit neugierigen Kindern zu tun haben (Katherine/Dylan). Frauen benutzen ihn, um kleine und große Geheimnisse zu bewahren (Bree/Orson/Benjamin). Liebende brauchen ihn, um lästige Unfälle zu vertuschen Gabrielle/Carlos). Warum greifen die Menschen auf den Betrug zurück? Weil es ein praktisches Werkzeug ist, das uns dabei hilft, das zu bekommen, was wir wollen... (Mike)''

  • 08 Treibgut
Die Vergangenheit liegt nie wirklich hinter uns: Geister lauern in den Schatten und wollen uns an die Entscheidungen erinnern, die wir getroffen haben. Doch wenn wir zurückschauen, dann finden wir vielleicht einen alten Freund mit offenen Armen (Stella/Glen), oder einen alten Feind mit einem geheimen Plan (Adam/Sylvia), oder einen erwachsenen Sohn mit einem verzeihendem Herzen (Bree/Andrew). Leider weigern sich einige von uns zurückzuschauen und verstehen nicht, dass der, der die Vergangenheit leugnet, dazu verdammt ist, sie zu wiederholen (Mike)''.

  • 09 Tornado
Eigentlich hätte es ein schöner Tag werden sollen. Doch dann kam der Sturm und veränderte alles. Und nicht nur die Häuser und die Gärten, auch die Menschen hatten sich verändert. Während der Sturm wütete hatte jede von ihnen etwas gelernt: Über Freundschaft (Bree/Katherine), und Vergebung (Edie/Gabrielle), und Wiedergutmachung (Susan/Mike). Und manche hatten die schwerste Lektion von allen gelernt: Das das Leben sehr zerbrechlich ist und sehr oft ungerecht (Lynette)''...

  • 10 Nach der Katastrophe
„Sieben Tage war es her, dass ein Tornado die Wisteria Lane verwüstet hatte und die Bewohner suchten immer noch die Bruchstücke ihres Lebens zusammen. Manche retteten wertvolle Freundschaften (Bree/Susan), andere entdeckten schillernde Geschichten (Lynette), wieder andere standen vor unerwarteten Herausforderungen (Carlos). Und dann gab es da ein Mädchen, das über die Wahrheit stolperte, die es so lange gesucht hatte, nur um zu wünschen, sie hätte sie nie gefunden (Dylan)''...“

  • 13 Hallo kleines Mädchen
„Die Wahrheit ist: Alle Menschen brechen ab und zu mal zu Regeln (Preson, Porter) und denken nicht einen Augenblick daran, dass man sie erwischen könnte (Dylan). Aber wenn man sie doch erwischt, dann bitten sie einfach um Verzeihung (Gabrielle). Und meistens wird ihnen auch verziehen (Mike). Doch manche Taten sind so niederträchtig, dass sie nach nichts anderem als unserer Verurteilung verlangen (Bree). Wie vermeiden die Menschen ein solches Schicksal? Nun, der Trick dabei ist zu merken, welche Regeln nur dazu gemacht sind, gebrochen zu werden, und welche nicht (Orson)."

  • 14 Willkommen
„Das Wort "Willkommen" birgt immer ein gewisses Maß an Risiko in sich, denn wenn man jemanden in sein Haus lässt, dann lasst man ihn auch in sein Leben. Und wir wissen nie, welche schrecklichen Geheimnisse die Menschen mit sich herumtragen (Ellie)). Wir können den Schmerz nicht vorhersagen, den sie denen zufügen, denen sie am nächsten stehen (Kayla). Wir ahnen nicht, wieviel Klatsch aus ihrer Anwesenheit entstehen könnte (Orson/Edie). Ja, wir müssen sehr vorsichtig sein, wen wir in unser Leben hinein lassen, denn manach werden sich weigern wieder zu gehen (Wayne)"...''

  • 15 Muttertag
„Es geschieht immer am zweiten Sonntag am Mai: Wir feiern die Frauen, die uns das Leben schenken und noch sovieles mehr (Lynette). Diejenigen, die uns um jeden Preis beschützen (Bree), die den Mut haben gegen jene zu kämpfen, die uns weh tun wollen (Katherine), die unser Glück über ihr eigenes stellen (Adele) - doch vor allem feiern wir die Liebe einer Mutter, die beständig, immerwährend und vom ersten Augenblick an da ist (Susan)''.

  • 16 Namen
„Was sagt uns ein Name? Erzählt einem das Etikett, das wir einen Menschen anheften wirklich alles was wir wissen müssen? Wenn wir sagen 'Sie ist doch noch ein Kind' heißt das dann, dass sie wirklich unschuldig ist (Kayla)? Wenn wir sie als Drogendealer bezeichnen, beweist das, dass sie durch und durch böse ist (Ellie)? Wird ein Mann, der Prediger genannt wird, immer danach leben, was er predigt (Reverend Green)? Kann ein Mann der als Übeltäter gebranntmarkt ist, die Eigenschaften eines Helden besitzen (Orson)? Die Wahrheit sieht so aus: Ein Name kann einen nie sagen, wer jemand ist - genauso wenig wie er einen sagen kann wozu jemand fähig ist (Wayne)"

  • 17 Befreiung
„Es gibt ein Ritual, das meine Freundinnen (Susan/Katherine/Lynette/Gabrielle/Bree) schon jahrelang befolgen: Einmal in der Woche treffen sie sich um Karten zu spielen und über ihr Leben zu reden. Natürlich haben diese Zusammenkünfte noch eine andere Seite, die nichts mit Klatsch oder Poker zu tun hat. Alle sieben Tage werden meine Freundinnen an eine grundlegende menschliche Wahrheit erinnert: Es gibt nichts wichtigeres als dauerhafte Freundschaften - ganz besonders in einer Welt, die sich andauernd verändert."

Mary Alice Young


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